Einblicke in das Tierheim Dluzynie Gorna im Februar 06

11.02.2006


Blicke, die ich nie vergessen werde...

Durch die Hilfe des Tierheims Bad Driburg konnten wir eine kurzfristig organisierte Fahrt ins

Tierheim Dluzynie Grona in Polen machen.

An dieser Stelle, ein großes DANKESCHÖN an EUCH!

Mit einer Menge Futter und viel Platz für Schützlinge, machten wir uns um Mitternacht auf den Weg.

 

Morgens um 8.30 Uhr kamen wir im Tierheim an und begrüßten erfreut den einzigen Tierheimmitarbeiter an diesem Morgen (bei 160 Hunden im Tierheim) und den zuständigen Tierarzt.

Uns wurde berichtet, dass mittlerweile fast alle Hunde im Tierheim gechipt wurden und das weitere neue Zwinger gebaut werden sollen.

11 Hunde hat man uns für die Fahrt ausreisefertig gemacht.

Bevor wir diese in ihren Boxen unterbringen konnten, luden wir die Futterspenden aus.

 

Als nächstes kamen unsere Schützlinge an die Reihe.

Einer nach dem Anderen wurde aus den Zwingern geholt.

Anhand einer Zahl am Halsband, konnten wir die Pässe den Hunden zuordnen.

Die Chipnummer und die Impfungen wurden kontrolliert.

Alles in Ordnung.

  

Joy konnte erst in Deutschland fotografiert werden

 

Nun blieb uns ein wenig Zeit sich umzuschauen...

 

Einsame Welpen...

Überfüllte Zwinger...

Stubentiger...

 

 

Nachdem wir innerhalb von 2 Tagen eine Pflegestelle für dich gefunden haben, überbrachte uns dein Tierarzt die traurige Nachricht.

Opi, du littst unter Darmkrebs, der nicht mehr heilbar war. Man musste dich gehen lassen.

Es tut uns so leid, wir kamen zu spät!

Wir wollten dich retten und dir ein paar letzte, aber schöne Tage bieten,

nun schaust du auf uns herab, da wo du jetzt bist geht's dir gut, aber wir vermissen dich hier unten...

Dieser Hund soll ca. 20 Jahre alt sein und leidet unter Verdauungsproblemen. Er kann sich nicht mehr lösen... was für unheimliche Schmerzen er haben muss?

Wir werden versuchen, ihn bei unserer nächsten Fahrt im März mitzunehmen und sein Leben zu retten.

 

In den 2,5 Stunden, die wir im Tierheim verbrachten, gab es zwei große Beißereien.

Bei einer musste der Tierpfleger eingreifen und die Hunde mit Gewalt von einander trennen.

Ergebnis der Beißerei: 3 verletzte Hunde und aufgestaute Aggression.

 

Wir hoffen, die Anzahl der Hunde durch Vermittlungen zu reduzieren und so die Überfüllung der Zwinger zu verhindern. Zur Zeit befinden sich 160 Hunde im Tierheim.

 

Die Zeit drängte, und so mussten wir fahren...

wir sehen uns im März, meine Lieblinge!